Hochspannung vorprogrammiert

Hochspannung vorprogrammiert

So macht Rainer seine Mitarbeiter fit für Elektro!

Die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen nimmt stetig zu. Die Vorteile umweltfreundlicher Elektromobilität sind offenkundig, doch birgt ein unsachgemäßer Umgang mit elektrischen Hochvolt-Systemen in Elektrofahrzeugen auch Gefahren. Mit der Einführung des MX-30 im September, kommt 2020 das erste Elektrofahrzeug von Mazda auf den Markt. RAINER bietet deshalb seinen MitarbeiterInnen eine Ausbildung an, um den sicheren Umgang mit den Hochvolt-Systemen zu erlernen.

Elektromobilität nimmt Fahrt auf

Elektromobilität gilt als Kern der Mobilitäts- und Energiewende. Die meisten Elektrofahrzeuge sind heute schnelladefähig, leise und natürlich umweltfreundlich. Um die Batterie, als Kern eines Elektrofahrzeugs, überall laden zu können, gibt es in Österreich bereits über 5.000 Ladepunkte und alle 60 km eine Schnelladestation. Der Ladevorgang, bei dem elektrische Energie in der aufladbaren Batterie gespeichert wird, findet dabei unter höchster Spannung statt. Der Elektromotor wandelt die elektrische schließlich in mechanische Energie um, um Magnetfelder zu erzeugen, durch deren anziehende und abstoßende Kräfte eine Drehbewegung erreicht und das Fahrzeug angetrieben wird.

Doch wie jedes Kraftfahrzeug muss auch ein Elektrofahrzeug von Zeit zu Zeit zum Service. Von den verbauten Hochvolt-Komponenten geht dabei bei Serienfahrzeugen unter normalen Bedingungen keine elektrische Gefahr aus. Dennoch kann nicht ausgeschlossen werden, dass beispielsweise bei Reparatur- oder Servicearbeiten unter Spannung stehende Teile berührt werden. Dies gilt umso mehr, wenn es sich um Unfallfahrzeuge handelt. Der zunehmende Einsatz von Spannungen oberhalb von 30 V AC und 60 V DC in der Elektrofahrzeugtechnik führt also zu einer elektrischen Gefährdung für die MechanikerInnen in den Werkstätten.

Vor allem die Gefahr eines Auftretens von Körperdurchströmungen oder Lichtbogen im Zuge der Arbeiten an den Fahrzeugen setzt einen einwandfreien Umgang der MechanikerInnen mit den komplexen Hochvolt-Systemen voraus.

Hochvolt-Ausbildung: für ein sicheres Arbeiten an Autos mit Hochvolt-Systemen

Den Unternehmen wird eine große Verantwortung zu Teil, denn sie müssen sicherstellen, dass für elektrotechnische Arbeiten nur jene Beschäftigte eingesetzt werden, die die Gefahren an Hybrid- und Elektrofahrzeugen beurteilen und die erforderlichen Schutzmaßnahmen festlegen können. Mazda bringt im Jahr 2020 sein erstes Elektrofahrzeug auf den Markt – den Mazda MX-30, dessen Antriebsbatterie eine Spannung von bis zu 355 V aufbringt.

RAINER bietet seinen MitarbeiterInnen deshalb eine Hochvolt-Ausbildung an, um den sicheren Umgang mit den Hochvolt-Systemen der neuen Mazda Modelle und deren Komponenten zu erlernen. Im Rahmen der Ausbildung werden die MitarbeiterInnen bestens für ein sicheres Arbeiten an Elektrofahrzeugen gerüstet. Im Zuge des Hochvolt-Seminars HV-3 erwerben die MechanikerInnen alle notwendigen Kenntnisse für die Arbeit unter Spannung an Fahrzeugen mit Hochvolt-Systemen, erlernen die Organisation und Kommunikation bei Arbeiten unter Spannung zu regeln und können anschließend selbstständig Arbeitsanweisungen erstellen. Zu den Inhalten der Schulung zählen auch die gesetzlichen Grundlagen für den Umgang mit elektrischen Hochvolt-Systemen in Elektroahrzeugen, die Begriffe im Zusammenhang mit Arbeiten unter Spannung, die Einschätzung elektrischer Gefährdungen und des Unfallgeschehens, sicherheitstechnische Maßnahmen für das Arbeiten unter Spannung sowie die praktische Anwendung des Erlernten.

RAINER erwartet sich aus der gezielten Aus- und Weiterbildung seiner MitarbeiterInnen eine Steigerung der Servicequalität für RAINER-KundInnen, wobei v.a. die Sicherheit der MechanikerInnen an oberster Stelle steht. Durch diese stetige Weiterentwicklung und -bildung ist RAINER bestens für die Zukunft der Elektromobilität gerüstet.

Das Elektro-Crossover-SUV: der neue Mazda MX-30

Zu betonen ist beim MX-30 nicht nur das sportlich, markante Erscheinungsbild mit Fokus auf das Wesentliche, sondern auch der vergleichsweise kleine CO2-Fußabdruck des Mazda. Das reicht bis ins Interieur, in dem nachwachsende Rohstoffe wie Kork für die Mittelablage oder Recycling-Materialien für die Ausstattung verwendet werden. Als Extravaganz sind die gegenläufig öffnenden Türen zu nennen, die an den Wankel-Motor-Sportwagen RX-8 erinnern. Beim Mazda MX-30 treffen 105 kW (143 PS) und ein maximales Drehmoment von 265 Nm auf (für ein Elektroauto) vergleichsweise bescheidene 1.720 kg Fahrzeuggewicht (schon inklusive eines 75 kg wiegenden Fahrers). Dadurch fühlt sich der MX-30 nie untermotorisiert an und lässt sich flüssig und agil bewegen.

Sie wollen mehr über das erste Elektroauto von Mazda wissen? Hier gibt es mehr Infos zum MX-30!